Spatenstich Umspannwerk Albern

Hanke/Fida: Sichere Stromversorgung mit neuen Umspannwerken – Wiener Netze investieren in die Zukunft

Wiener Netze errichten neues Umspannwerk am Alberner Hafen – Investitionen von 1,5 Mrd. Euro bis 2025 sichern Energieversorgung in Wien und Umgebung. 

Mit dem Bau eines neuen Umspannwerks am Alberner Hafen investieren die Wiener Netze einmal mehr in die Versorgungssicherheit der Stadt. „Über zwei Millionen Menschen in Wien und Umgebung können sich darauf verlassen, dass der Strom fließt – zuverlässig wie sonst kaum wo in Europa mit 99,99 prozentiger Versorgungssicherheit. Das zeugt von der guten Arbeit der Wiener Netze“, betont Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke beim Spatenstich des Umspannwerks Albern heute.

Wichtige Investitionen mit Blick auf Energiewende

Damit das so bleibt, wird in der Nähe des Alberner Hafen ein neues Umspannwerk errichtet. Die neue Schaltanlage wird die Versorgungsgebiete Kaiserebersdorf und Schwechat entlasten. „Durch den stetigen Leistungszuwachs in diesem Netzgebiet ist das Bauvorhaben mit einem Budget von 30 Millionen Euro ein wesentlicher Bestandteil für die zukünftige Netzsicherheit“, erklärt Gerhard Fida, Wiener Netze Geschäftsführer. Neben der steigenden Anzahl an KundInnen in diesem Wachstumsgebiet berücksichtigen die Wiener Netze auch zukünftige Anforderungen. Der höhere Stromverbrauch, die Stromeinspeisung von Photovoltaik-Anlagen oder auch das vermehrte Laden von E-Autos brauchen eine vorausschauende Planung. "Investitionen, wie hier, aber auch die Erneuerung des Umspannwerks Simmering, sind gerade jetzt mit Blick auf die geplante Energiewende sehr wichtig“, so Fida. Erst im Sommer dieses Jahres haben die Wiener Netze mit dem Bau der neuen Schaltanlage in Simmering begonnen. 2025 soll die neue Anlage die bestehende ablösen. Die Errichtung des Umspannwerk Albern soll bereits 2023 abgeschlossen sein.

Kombinetzbetreiber sichert Arbeitsplätze 

„Die Investitionen der Wiener Netze sind aber auch wichtig, wenn man über die Energiezukunft hinaus die Entwicklung der Region als Ganzes im Blick hat: Die Netze sind auch ein wirtschaftlicher Wachstumstreiber, schaffen Arbeitsplätze und ermöglichen nachhaltige Projekte“, ist Stadtrat Hanke überzeugt. In den vergangenen vier Jahren bezogen die Wiener Netze 86 Prozent aller Materialien und Dienstleistungen von Unternehmen mit Sitz in Wien.
Bis 2025 investieren die Wiener Netze 1,5 Milliarden Euro in das Strom-, Fernwärme-, Gas- und Telekommunikationsnetz. 346 Millionen Euro davon sind für Projekte geplant, die maßgeblich zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit im Versorgungsgebiet beitragen. 

Umspannwerke sorgen für effizienten Energietransport

Insgesamt betreiben die Wiener Netze in ihrem Versorgungsgebiet 46 Umspannwerke und über 11.000 Trafostationen. Damit man in einem elektrischen Versorgungsnetz Energie mit hoher Spannung und wenig Verlusten von A nach B bringen kann, wird in einem Umspannwerk Hochspannung auf Mittelspannung umgespannt. In Transformatorstationen wiederum wird Mittelspannung in die für einen oder mehrere Haushalte notwendige Niederspannung umgewandelt.