Netzentgelte
Mit 1. Jänner 2027 werden die Netzentgelt durch die E-Control angepasst. Die dazugehörige Verordnung ist für Mitte Dezember 2026 geplant.
Was Sie dazu jetzt schon wissen sollten, finden Sie hierÖffnet in einem neuen Tab
Warum zahle ich Netzentgelt und wie wird es investiert?
Als größter Netzbetreiber Österreichs arbeiten die Wiener Netze täglich daran die Versorgungssicherheit auf hohem Niveau aufrechtzuerhalten und die Netzinfrastruktur für die künftige Anforderungen weiterzuentwickeln.
Wir warten, verbessern und erweitern unsere Netze regelmäßig, damit jeder Haushalt in Wien sicher mit Strom und Gas versorgt ist.
Sie möchten wissen, wie sich Ihre Netzrechnung genau zusammensetzt? Alle Informationen dazu finden Sie hier.
Das Netzentgelt wird nicht nur für die aktuelle Versorgungssicherheit verwendet, sondern auch vorrausschauend bis 2040 investiert:
- Ausbau der Netzinfrastruktur zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien
- Erweiterung des Strom-, Kälte- und Fernwärmenetzes
- Ausbau des Glasfasernetzes
- Stilllegung der Gasleitungen
- Ausbau im Bereich Digitalisierung
Weitere Informationen dazu, wie die Wiener Netze in die Zukunft investieren, finden Sie hier.
E-Control
Die Höhe der Netzentgelte wird nicht von den Wiener Netzen festgelegt, sondern von der Regulierungsbehörde E-Control verordnet. Wir setzen diese Vorgaben um und investieren die Einnahmen direkt in den sicheren Betrieb und Ausbau unserer Netzinfrastruktur.
Alles rund um Ihre Netzrechnung finden Sie hier.
Diese Änderungen gab es 2026 beim Netzentgelt Strom
Die Netzentgelte für Strom werden regelmäßig nach den Vorgaben der E-Control angepasst und sind 2026 leicht gesunken. Ein Haushalt mit etwa 2.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch hat 2026 rund 2,40 Euro netto gespart.
Zusätzlich wurde von 1. April bis 30. September ein Sommer-Netzentgelt eingeführt: Zwischen 10 und 16 Uhr konnte man so durch das reduzierte Netzentgelt sparen.
Gleich mehr zum Sommer-Netzentgelt erfahren!
Diese Änderungen gab es 2026 beim Netzentgelt Gas
Die Gas-Netzentgelte sind 2026 österreichweit gestiegen; in Wien lag die Erhöhung mit rund 18 % im Mittelfeld. Gründe dafür waren der insgesamt sinkende Gasverbrauch, wodurch sich die Netzkosten auf weniger Kund*innen verteilen, sowie der Wegfall von Einnahmen aus dem internationalen Gastransport.
Für einen Wiener Haushalt mit etwa 8.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch bedeutete das rund 43 Euro netto mehr pro Jahr.