Nachhaltigkeit
Ökologische Themen
Klimaschutzmaßnahmen
Die Wiener Netze setzen Klimaschutzmaßnahmen. Dazu zählen unter anderem die Nutzung erneuerbarer Energien am Wiener Netze-Campus sowie die 2040 schrittweise Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebstechnologien. In Kooperation mit einem Bauunternehmen wurden bereits ein zukunftsweisendes Pilotprojekt durchgeführt, bei denen ausschließlich Geräte mit alternativen Antrieben zum Einsatz kamen. Zur Unterstützung der Energiewende und zur Integration zusätzlicher erneuerbarer Erzeugungskapazitäten wird das Strom- und Fernwärmenetz ausgebaut. Bis 2040 soll das Strom- und Fernwärmenetz um insgesamt rund 4.700 km erweitert werden. Das entspricht in ungefähr der Luftlinie zwischen Wien - Lissabon - Wien.
Umwelt- und Ressourcenschonung
Im Wertstoffsammelzentrum am Wiener Netze-Campus werden Abfälle fachgerecht sortiert und bei Bedarf weiter aufbereitet, beispielsweise durch die Trennung einzelner Komponenten oder Wertstofffraktionen, um eine möglichst sortenreine Erfassung zu ermöglichen. Geeignete Materialien werden anschließend nach Möglichkeit einer weiteren Verwertung zugeführt. Wertstoffe wie Kupfer, Aluminium, Eisen oder Stahl werden zum Teil weiterverkauft. Derzeit erarbeiten die Wiener Netze einen Kriterienkatalog zur Nachhaltigen Beschaffung. Dieser Kriterienkatalog dient dazu Nachhaltigkeitsanforderungen in der Beschaffung weiterzuentwickeln.
Soziale Themen
Unsere Mitarbeiter*innen
Als Arbeitgeberin fördern wir die fachliche und persönliche Entwicklung unserer Mitarbeiter*innen durch Aus- und Weiterbildungsangebote. Im Jahr 2025 wurden rund 16.000 Teilnahmen an Schulungen, Workshops und Weiterbildungsmaßnahmen verzeichnet. Durch flexible Arbeitszeitmodelle möchten wir unsere Mitarbeiter*innen dabei unterstützen, Beruf und Privatleben besser miteinander zu vereinbaren. Die Wiener Netze sind mit dem Zertifikat „berufundfamilie“ als familienfreundliche Arbeitgeberin ausgezeichnet. Im Rahmen der letzten Mitarbeiter*innenbefragung gaben 94 % der Teilnehmenden an, die Wiener Netze als Arbeitgeberin weiterzuempfehlen und die Fluktuationsrate liegt bei unter 5 %.
Arbeitssicherheit und Gesundheit
Zur Unterstützung eines sicheren Arbeitsumfeld setzen die Wiener Netze Maßnahmen gemäß ISO 45001 zum Arbeitsschutz um, etwa durch die Bereitstellung von Schutzausrüstung und regelmäßige Unterweisungen. Um die physische und psychische Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen zu fördern, bieten wir als Arbeitgeberin auf dem Campus ein betriebliches Gesundheitszentrum sowie arbeitspsychologische Beratung an. Für ihr Engagement im Bereich der Gesundheitsförderung wurden die Wiener Netze vom Österreichischen Netzwerk BGF mit dem Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung für die Periode 2026 bis 2028 ausgezeichnet.
Kund*innen und Gesellschaft
Für Kund*innen stehen unter anderem eine Ombudsstelle sowie verschiedene Informations- und Dialogangebote zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützen die Wiener Netze soziale und kulturelle Projekte wie etwa das Technischen Museum Wien.
Unternehmerische Themen
Versorgungssicherheit
Mit einer Versorgungssicherheit von rund 99,9 % erfüllen wir unseren Auftrag zur sicheren Stromversorgung in Wien und Umgebung. Laut der Störungsstatistik der E-Control AustriaÖffnet in einem neuen Tab 2025 lag die durchschnittliche Dauer der Versorgungsunterbrechung der Wiener Netze bei 14,46 Minuten, wodurch die Wiener Netze den Bestwert in Österreich im Jahr 2025 erreichten. Durch unseren 24-Stunden Störungsdienst unterstützen wir unsere Kund*innen bei Notfällen.
Qualitätsstandards
Die Wiener Netze verfügen über fünf Managementsysteme in den Bereichen Umwelt, Qualität, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Informationssicherheit sowie Compliance. Die nach ISO-NormenÖffnet in einem neuen Tab zertifizierten Managementsysteme unterstützen eine strukturierte und verantwortungsvolle Unternehmensführung und werden regelmäßig durch eine externe Zertifizierungsstelle überprüft. Ergänzt werden die Managementsysteme durch interne Verhaltensgrundsätze.