Energiespartipps

Eine moderne und zukunftsfähige Energieversorgung setzt auf einen effizienten Verbrauch und auf eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Mit dem neuen Stromzähler haben Sie als Kundinnen und Kunden der Wiener Netze ein Werkzeug, um aktiv Stromfresser zu entlarven und Strom zu sparen. Damit leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. 

Piktogramm Licht
Piktogramm Licht

Licht spielt eine große Rolle in unserem Alltag: Es trägt einen wichtigen Beitrag zu Ihrem Wohlbefinden, Ihrer Stimmung und der Atmosphäre in den jeweiligen Räumen bei. Die kommenden Tipps helfen Ihnen trotz richtiger Beleuchtung Strom zu sparen.

Beleuchtung

Staub als Lichtfresser

Befreien Sie Ihre Lampen regelmäßig von Staub und Schmutz. Dies hilft die volle Leuchtkraft zu nutzen und damit Strom zu sparen. Achten Sie dabei darauf, dass die Lampen nicht mehr warm sind!

Mehrere Lichtquellen

Nutzen Sie lieber mehrere kleine Lichtquellen anstelle einer großen Lichtquelle. Das hilft Energie zu sparen und verbessert zusätzlich die Atmosphäre.

Einfache Lichtsteuerung

In Räumen, in denen man sich öfters aufhält wie zum Beispiel in der Küche, im Vorzimmer, oder im Esszimmer, einfach die bestehenden Lampen gegen neue LED-Lampen tauschen. Ersetzen Sie auch den Lichtschalter durch einen in die Schalterdose eingesetzten Bewegungsmelder. Dadurch sind diese Räume immer nur dann beleuchtet, wenn Sie es tatsächlich brauchen.

Einsatz von LEDs

Tauschen Sie Glühbirnen von 6*35 Watt Halogen auf 6*5 Watt LED. Dies rechnet sich nach etwa einem halben Jahr und spart Strom. (Die längere Lebensdauer der LED-Lampe nicht miteingerechnet.)

Außenbeleuchtung anpassen

Nutzen Sie den Strom für Ihre Außenbeleuchtung möglichst effizient und stellen Sie Ihre Beleuchtung auf Tageslicht-Energiesparlampen um. Außerdem hilft es die Außenbeleuchtungen mit Zeitschaltuhren, Bewegungsmeldern oder Dämmerungssensoren auszustatten. Für Wegbeleuchtungen sind auch Solarleuchten zu empfehlen. Diese Tipps helfen eine Menge an Strom einzusparen.  


Piktogramm Gaming
Piktogramm Gaming

Gerade in Zeiten der Digitalisierung, steigt die Anzahl der elektronischen Geräte im Haushalt stetig an. Spielekonsolen, PCs, Fernseher, Smartphones und viele mehr sind laufend in Betrieb. Mit kleinen Anpassungen sparen Sie ganz einfach Energie und genießen weiterhin alle Funktionen.


Entertainment & Computer

Bildschirmhelligkeit anpassen

Passen Sie die Helligkeit Ihres Bildschirms an. Dadurch verbrauchen Sie nicht nur weniger Strom, sondern erzielen auch eine angenehmere Atmosphäre durch bessere Lichtverhältnisse. Der optimale Wert liegt bei ca. 50 bis 70%.

Bildschirme ausschalten

Schalten Sie Ihren Bildschirm bei Nichtgebrauch aus, anstelle eines Bildschirmschoners. So können Sie sehr leicht zusätzlich Strom sparen.

Stromverteiler mit Schalter

Schalten Sie alle Geräte, die Sie nicht verwenden aus. Sie können auch möglichst viele Geräte an einem Stromverteiler mit einem Schalter anschließen. Dieser wird ausgeschaltet, sobald die Geräte nicht in Verwendung sind.  Bedenken Sie, dass viele Geräte auch im Standby-Modus Strom verbrauchen. Zum Beispiel benötigt die UPC TV Box oder Sat Receiver mit Festplatten teilweise bis zu 25 Watt allein im Standby-Modus. Das sind gesamt 219 kWh im Jahr und umgerechnet ca. 45€. 

Stecker abziehen

Ziehen Sie bei allen nicht benötigten Geräten wie auch Ladekabeln einfach den Stecker. Netzteile sowie Ladegeräte verbrauchen Strom, auch wenn das Handy nicht angeschlossen ist. Die Geräte enthalten Trafos, die ebenfalls Energie verbrauchen. 


Piktogramm Thermometer
Piktogramm Thermometer

Die richtige Raumtemperatur ist entscheidend, um sich in allen Räumen wohlzufühlen und gleichzeitig Energie zu sparen. Das Einsparpotenzial ist hier besonders groß: Mehr als 75% des Energieverbrauchs eines Haushalts fließen in die Heizung.


Heizen & Kühlen

Verzichten Sie auf Klimaanlagen

Verzichten Sie, wenn möglich auf eine Klimaanlage. Lüften Sie Ihre Wohnräume stattdessen in der Nacht oder am frühen Morgen und schließen Sie untertags Jalousien und Rollläden. Falls Sie eine Klimaanlage verwenden, achten Sie darauf, dass alle Türen und Fenster geschlossen sind. Dadurch kann die kühle Luft nicht nach Außen weichen und es bleibt länger kühl. Nehmen Sie die Anlage nur ab 25°C Raumtemperatur in Betrieb.

Standort von Kühlgeräten

Wählen Sie den Standort für Kühl- und Gefriergeräte so, dass diese nicht in unmittelbarer Nähe von wärmeabgebenden Geräten stehen. Dadurch vermeiden Sie unnötige Energie, welche durch das ständige Kühlen verschwendet wird um die Innentemperatur des Geräts zu halten.

Heizkörper freihalten

Achten Sie darauf, dass die Heizkörper nicht von den Vorhängen verdeckt werden. Sind Heizkörper durch Vorhänge verdeckt, kann die Wärme nicht in den Raum fließen. Das verschwendet Energie. 

Thermostatventile verwenden 

Thermostatventile an den Heizkörper sparen nicht nur Energie, sondern erhöhen auch den Komfort. 

Richtiges Lüften

Durch richtiges Lüften wird überschüssige Feuchtigkeit abtransportiert. Vermeiden Sie dauerhaft gekippte Fenster und stellen Sie auf Stoß- oder auch Querlüften um. Auch das Zurückdrehen der Heizkörper hilft Energie zu sparen. 


Piktogramm Waschen
Piktogramm Waschen

Bereits durch die Anschaffung neuer Geräte und dem richtigen Einsatz setzen Sie die ersten Schritte für energiesparendes Waschen und Trocknen. Einfache Tipps und Tricks dazu finden Sie hier. 


Waschen & Trocknen

Bügeln ist teuer

Bei zu feuchter als auch bei zu trockener Wäsche müssen Sie länger bügeln. Bügeln Sie daher am besten "bügelfeuchte" Wäsche, um Falten möglichst effektiv zu beseitigen. Nutzen Sie die Restwärme nach dem Ausschalten des Bügeleisens für feine Wäsche.

Hohe Schleuderzahl beim Waschen

Beenden Sie den Waschgang mit einer möglichst hohen Schleuderzahl. Gut geschleuderte Wäsche verkürzt den Trockenvorgang. Daher benötigen Sie weniger Energie, wenn Sie einen Wäschetrockner verwenden oder können ganz darauf verzichten. 

Sparen mit Lufttrocknen

Lassen Sie Ihre Wäsche an der Luft  trocknen. Dadurch sparen Sie nicht nur Geld, sondern verbessern zusätzlich Ihr Raumklima.

Niedrigere Temperaturen beim Waschen

Normal verschmutzte Wäsche wird auch bei 30 bis 40°C hygienisch sauber. Kochwäsche kann auch bei 60°C gewaschen werden. Verzichten Sie, wenn möglich, auch auf die Vorwäsche.

Waschmaschine voll beladen

Füllen Sie die Waschmaschine bis zu ihrer maximalen Zuladung mit Wäsche. Dadurch verringern Sie die Anzahl der Waschgänge deutlich und sparen Energie. Achtung: Dabei keinesfalls die vorgegebene Zuladung überschreiten! Besonders bei alten Waschmaschinen ist die Stromkostenersparnis dadurch sehr groß. Hinzu kommen geringere Ausgaben für Wasser, Abwasser und Waschmittel. 


Piktogramm Kochen
Piktogramm Kochen

Kochen ist gesund und macht Spaß. Wenn Sie dabei auch noch Energie sparen, dann umso mehr. Mit diesen Tipps reduzieren Sie ganz einfach Ihren Energieverbrauch.


Kochen & Backen

Speisen und Getränke auskühlen lassen

Stellen Sie keine heißen Speisen und Getränke in den Kühlschrank, sondern lassen Sie sie auf Raumtemperatur auskühlen. Die Folgen wären verstärkte Eisbildung und somit ein höherer Strombedarf.

Kühlschrank richtg befüllen

Ein Kühlschrank verbraucht deutlich mehr Strom, wenn er leer ist. Durch das Öffnen entweicht bereits gekühlte Luft. Ist der Kühlschrank leer, braucht das Gerät mehr Energie um die Temperatur zu halten und um die entwichene Luft wieder abzukühlen. Das können Sie mit einem einfachen Trick vermeiden: Einfach Flaschen mit Wasser füllen und in den Kühlschrank schlichten. Die Flaschen wirken wie Akkus und helfen die Temperatur zu halten. Brauchen Sie wieder mehr Platz, einfach raus mit den Flaschen.

Optimale Temperatur einstellen

 7°C im Kühlschrank sind optimal. Bei 5°C, steigt der Stromverbrauch des Kühlschranks um ca. 2 %.

Restwärme nutzen

Nutzen Sie die Restwärme der Platten um zu Kochen und schalten Sie einfach die Herdplatten früher ab.

Kochen mit Deckel

Verwenden Sie beim Kochen nach Möglichkeit den Deckel des Kochtopfs. Das spart bis zu 50% der Energie beim Kochen. 

Elektrischen Wasserkocher verwenden

Viele Kleingeräte wie Wasserkocher, Eierkocher oder eine Mikrowelle zahlen sich vor allem bei kleineren Mengen aus. Um zum Beispiel das Wasser für Tee oder Kaffee zum Sieden zu bringen, nutzen Sie den Wasserkocher. Der Wasserkocher setzt im Vergleich zum Elektroherd weniger Abwärme frei, dadurch sparen Sie Energie.