Rechtliche Grundlage – welche Regelungen behandeln Smart Meter?

Immer mehr europäische Länder gehen den Weg in eine energieeffiziente Zukunft. Dazu modernisieren alle Verteilnetzbetreiber, wie die Wiener Netze die derzeit passiven Netze zu aktiven, intelligenten Netzen.

Die neuen, elektronischen  Stromzähler sind dabei ein Eckpfeiler der Energiewende und ermöglichen die Umsetzung der intelligenten Netze, so genannten Smart Grids. Smart Grids leisten einen maßgeblichen Beitrag dazu die hohe Versorgungssicherheit zu halten.

Die rechtlichen Grundlagen sind dafür im dritten EU-Binnenmarktpaket geregelt. In Österreich regelt die intelligenten Messgeräte-Einführungsverordnung (IME-VO), dass bis 2022 bereits 95% der österreichischen Haushalte mit den elektronischen Zählern ausgerüstet sein sollen. Dieses Ziel streben die Wiener Netze an.

Weitere Details des Tauschs von alten Ferraris-Zählern auf neue, elektronische Stromzähler finden sich im Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz (ElWOG) und im Gaswirtschaftsgesetz (GWG) sowie in einigen Verordnungen. Diese sind übersichtlich hier dargestellt.

Nun geht auch Österreichs Bundeshauptstadt diesen Weg in eine selbstbestimmte Energiezukunft. Die Wiener Netze starten noch in diesem Jahr mit dem Tausch der ersten 30.000 Stromzähler in Wien und Umgebung. Bis Ende 2022 werden 1,6 Millionen Haushalte im Versorgungsgebiet der Wiener Netze mit den neuen Zählern ausgestattet. Die Wiener Netze haben den gesetzlichen Auftrag, diese Infrastruktur bereitzustellen. Es besteht daher laut Gesetz kein Recht auf den weiteren Verbleib des alten Ferraris-Zählers.